Andy
schrieb am 10. Oktober 2026 um 21.33 Uhr
In Dankbarkeit für unsere Mutter Hermine
Geboren 1932, aufgewachsen in den Jahren des Krieges: Hermine hatte keinen leichten Start ins Leben. Und doch hat sie daraus nie Bitterkeit gemacht, sondern einen Vorsatz: Ihren Kindern sollte es einmal besser gehen als ihrer Generation.
Dieses Versprechen hat sie gehalten. Sie schenkte meinem Bruder und mir Stabilität, Fürsorge und sorgte für eine gute Ausbildung, sodass wir unseren Lebensweg leichter gehen können. Sie war da, wenn wir sie brauchten, und oft auch dann, wenn wir gar nicht wussten, dass wir sie brauchten.
Natürlich gab es bei ihr auch Liebe, die man schmecken konnte. Ihre Küche war legendär. Wer einmal an ihrem Tisch gesessen hat, erinnert sich an die leckeren Speisen.
Was sie uns mitgegeben hat, tragen wir weiter: ihre Güte, ihre Verlässlichkeit, ihre Stärke und ihre Liebe zu den Menschen. Und ein bisschen auch ihre Rezepte, die wir hoffentlich eines Tages annähernd so gut hinbekommen.
Für ihr nächstes Leben wünschen wir ihr eine Familie, die genauso fürsorglich ist, wie sie es war. Menschen, die ihr all die Liebe und Geborgenheit zurückgeben, die sie so großzügig verschenkt hat. Und einen reich gedeckten Tisch, an dem sie diesmal auch einfach mal sitzen und sich bedienen lassen darf.
Danke für alles, liebe Mama.
Andy
Anna
schrieb am 8. Oktober 2026 um 22.09 Uhr
Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke.“