Peter Hodina entzündete diese Kerze am 24. Mai 2026 um 15.34 Uhr
Ich sah ihn über Jahre hinweg immer alleine, nach getaner Arbeit, ins Salzburger Bräustübl gehen, wo auch ich saß. Seine Erscheinung im steppenbraunen Mantel hatte etwas Löwenhaftes – und ich dachte, zumindest was die Ethik und die Tierliebe betrifft, so würde ein Schopenhauer unserer Tage aussehen! Ich wusste, wer er war und wofür er stand. Er musste viel überzogene, ihn absichtlich missverstehende Kritik einstecken. Als ihm einmal vorgeworfen wurde, er selbst würde ja auch Schuhe aus Leder tragen, wechselte er sein Schuhwerk und selbst im Winter sah ich ihn mit Stoffschuhen gehen. Darin so konsequent wie nur ein Denker aus Sokrates' Tagen. Persönlich angesprochen hatte ich ihn erst, als er selbst kaum noch sprechen konnte, auf der Stiege zum Augustinerbräu hinunter. Seine edle und lebensfreundliche Erscheinung bleibt unvergessen.
Liebe Frau Dr. Astrid Kaplan, mein aufrichtiges Beileid und tiefes Mitgefühl für den schweren Verlust Ihres Vaters. Auch wenn wir uns nicht persönlich kennen, möchte ich Ihnen mein aufrichtiges Mitgefühl ausdrücken. Mögen die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit Ihnen Trost spenden und Kraft für die Zukunft geben. Ich wünsche Ihnen liebe Menschen an Ihrer Seite, die Sie in dieser schweren Zeit stützen. Herzliche Anteilnahme Doris Köhler (Bekannte Ihrer Mutter)