Fassen Sie Ihr Mitgefühl in Worte!

Kondolenz schreiben

Franz Kochgestorben am 15. November 2019

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Familie Schroll
schrieb am 14. Dezember 2019 um 9.55 Uhr

"Eine Stimme die Vertraut war schweigt.
Ein Mensch, der immer da war ist nicht mehr.
Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen,
die niemand nehmen kann."

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Doris Ludewig und Elisabeth Süßmann aus Hildesheim
schrieb am 28. November 2019 um 12.36 Uhr

Wer im Herzen seiner Lieben lebt, ist nicht tot, er ist nur fern.

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Gerald FRANK
schrieb am 26. November 2019 um 15.57 Uhr

Liebe Frau Koch,

abwesenheitsbedingt, wir waren in Leipzig bei unserem Sohn und den Enkeln, kann ich erst heute auf den mich doch recht plötzlichen Tod Ihres Mannes antworten. Somit kann ich Ihnen und allen Freunden und Angehörigen erst heute mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Franz war auch für mich ein Teil meines Lebens!

Auf dem Foto ist Franz getroffen, wie er leibt und gelebt hat. Aufrecht, gerade, klar und positiv in die Zukunft schauend. Ja, Franz war ein durchaus positiver Mensch, der mit Weitsicht und der der Weisheit des Alters jeden Tag genossen hat. In unseren gelegentlichen Telefonaten konnte ich das immer heraushören und natürlich auch die Dankbarkeit für einen Lebensabschnitt gemeinsam mit Ihnen, liebe Frau Koch.

Als ich 1976 bei der IHK in Hildesheim meine Tätigkeit aufnahm war es Franz, der sich mir zuwandte und mir so manchen Tipp und gut gemeinten Rat gab. Ich war damals gerade 28 Jahre und Franz, damals 55 Jahre alt. Er hatte reichlich Berufserfahrung und kannte die Strippen, an denen man ziehen musste, um letztlich Erfolg zu haben. Gern habe ich seine Hinweise aufgenommen, weil sie immer konstruktiv und wohlwollend waren. Auch unsere Dienstreisen habe ich genossen. Es war nie Dienst nach Vorschrift, es war immer mehr und Franz zeigte mir mit seinem Engagement für die regionale Wirtschaft, dass es sich lohnt zuzuhören und sich der Probleme anzunehmen. So erwarb er sich Wertschätzung bei den Unternehmerinnen und Unternehmern. Dabei vertrat er durchaus seine Meinung, allerdings immer so, dass man sie auch annehmen konnte. Er engte die Menschen nicht ein, im Gegenteil, er baute sie auf und gab ihnen Luft zum Atmen.

Es gab aber auch die legendären Wanderungen im Kollegenkreis. Das waren durchaus anspruchsvolle Wanderungen zu einem weiteren Ziel. Man war also froh, angekommen zu sein. Um so schöner war es dann, die Speisen und Getränke zu genießen und ausgiebig zu kegeln. Ja, diese Wanderungen waren toll und gehörten damals einfach dazu. Das heute so hoch gelobte "Wir-Gefühl" haben wir damals schon gelebt. Der zwischenmenschliche Bereich war uns wichtig, was gut so war!

Ich bedauere es sehr, sie beide nicht besucht zu haben. Es ist falsch gewesen, den Besuch immer wieder zu verschieben!

Die liebevolle Traueranzeige gibt mir die Gewissheit, dass Sie mit Franz wirklich schöne Jahre verbracht haben und er nun in Ihrer liebevollen Erinnerung ist. Ja, das Leben ist endlich, leider! Als jüngstes Kind mit sieben Geschwistern, weiß ich das genau. Gerade in letzter Zeit habe ich viele liebe Menschen verloren.

Ihnen sage ich nicht nur mein herzlich empfundenes Beileid, sondern auch Kraft und Zuversicht in die nahe Zukunft. Es wird nicht einfach werden, die Trauer zu überwinden. Das geht nur, mit positiven Erinnerungen und dankbaren Herzen.

Mit stillen und zugleich herzlichen Grüßen aus Hildesheim
Ihr
Gerald FRANK mit Frau Annegret